über uns

Lotte und Peter: über uns

Mittwoch, 15. Mai 2013

Die kleinste Stadt der Welt

Diesen Titel beansprucht die Ortschaft Hum in Istrien. Nur ca 20 Leute leben dort, aber es gibt ein Gasthaus, eine Kirche mit Friedhof und ein Rathaus mit Bürgermeister und Stadtverwaltung.
Hum: die ganze Stadt auf einen Blick
Die Stadt wurde vor rund 1000 Jahren auf einer Bergkuppe errichtet und ist von einer Schutzmauer umgeben, wie fast alle Ortschaften im Inneren Istriens.

Hier wurde eine eigene slawische Schrift entwickelt, einige Elemente wurden später in die kyrillische Schrift übernommen.

Die Stadt verfügt auch über zwei "Gemeindetische", innerhalb und ausserhalb der Stadtmauer, hier finden noch heute die Gemeindeversammlungen statt.
Die Gemeindetische stehen im Freien, zu Bürgerversammlungen haben alle Zutritt
Die zwei Straßen können wir ohne Eile in 5 Minuten abgehen, abgeschlossen wird die Stadtbesichtigung im kleinen Stadtpark.
Stadtpark mit mediterranem Flair

Montag, 13. Mai 2013

schwer zu finden

ist die Quelle "Sveti Lucija" - sie liegt versteckt zwischen Kalkfelsen und Buschwerk nahe einem Berggipfel, ca 1km entfernt vom kleinen Ort Skitaca. In einem Bericht über MountainBike-Strecken auf Istrien wird die Quelle erwähnt, aber eine genaue Wegbeschreibung fehlt. 2011 waren wir in diesem Gebiet und haben keinen Hinweis auf die Quelle gefunden. 2012 war ich wieder zweimal dort und vom richtigen Platz keine 100m entfernt.
Heuer stehe ich wieder an der gleichen Stelle. Lotte meint, der Ort stimmt, bloß die Quelle ist vielleicht vertrocknet und aufgegeben worden.
Dann finden wir Bilder der Quelle auf GoogleEarth, mit richtiger Positionierung. Vor 2 Tagen habe ich den Platz nicht gefunden, sondern bin in 30m Entfernung vorbei gegangen.
gestern - beim 5. Versuch - sehen wir das Kreuz auf den Steinen, und daneben das kleine Wasserbecken mit der Heiligenfigur.




Freitag, 10. Mai 2013

Regenwolken

haben uns heute nicht von einer Motorradrunde auf die Insel Cres abgehalten. Die kurze Fährstrecke von Brestova nach Porozina wird jetzt mit einem größeren Schiff befahren, dafür gibt es weniger Überfahrten als früher.
für Experten: richtiges Schiff, falscher Hafen
Gleichzeitig mit uns fahren ca 50 Motorräder auf die Insel. Von Porozina fahren wir ohne Pause bis Osor. Wir parken unsere XT vor der Stadtmauer, hier sind Büsten von kroatischen MusikerInnen angebracht worden.
Der Regen kommt näher, daher verzichten wir auf eine Weiterfahrt nach Losinj und drehen gleich um. Wir fahren los und es beginnt zu regnen, aber in richtung Norden können wir den Tropfen davon fahren. Im Hauptort Cres tanken wir, der Regen holt uns wieder ein. Zeit für ein Mittagessen am Hafen. Danach erreichen wir trocken wieder die Fähre, diesmal warten wir eine Stunde auf die Überfahrt. Die letzten 27km nach Rabac beginnen wir im Regen, der aber nach wenigen Minuten aufhört.
Ergebnis nach ca 180 Kilometer: wir sind nicht ganz trocken geblieben, aber es hätte viel schlimmer sein können.

Donnerstag, 9. Mai 2013

billiger als campen

ist ein Kurzurlaub in einem Appartment-Hotel, wenn wir auf die Anreise mit unserem Bus verzichten und nur mit dem PKW fahren. Während die kleine Ferienwohnung kaum mehr kostet als der Aufenthalt auf einem Campingplatz, ersparen wir uns 70 Euro an Autobahnmaut.
Appartment-Hotel Albona in Rabac, Istrien
Lotte liegt am Strand und testet den neuen Sonnenhut, bei 18° Wasser macht auch das Schwimmen im Meer schon Spass. Ich fahre mit der XT eine Schotterrunde auf der Halbinsel Labinstina.
von Salakovci nach Skitaca


Der Fahrweg zieht sich am Bergrücken der Halbinsel entlang und ist nicht einfacher als eine Alpenroute.

Sonntag, 28. April 2013

Motorrad und Zelt

habe ich an diesem Wochenende zum ersten Mal versucht. Spannend war das Packen, weil ich keine Seitenkoffer habe. Zelt, IsoMatte und Schlafsack waren in einer wasserdichten Ortlieb-Tasche, alles andere hatte im TopCase Platz. Zusammen 90lt Stauraum, und den hab ich auch gebraucht, obwohl keine Kochutensilien dabei waren. Die Tasche hat hinter mir auf der Sitzbank Platz und wird mit 2 Zurrgurten am Gepäcksträger und am TopCase fixiert.

keine aktuellen Fotos - ich hatte keine Kamera dabei

Am Samstag fuhr ich zum Campingplatz der Therme Banovci in Nordslowenien. Ankunft ca 18.00 Uhr, nach dem Zeltaufbau genieße ich noch das bis 38°C warme Thermalwasser. Sonntag vormittag fahre ich durch das Weinbaugebiet um Jeruzalem. Nachmittag möchte ich über die Murfähre bei Weitersfeld zurück nach Österreich, aber die kleine Seilfähre ist wegen des hohen Wasserstands außer Betrieb. Ich fahre weiter in westliche Richtung, durch Sentilj, nochmal einige Kilometer nach Westen, dann folge ich schmalen Straßem nach Norden. Die Straße wird zu einem Fahrweg und schließlich zu einem Waldweg. Der Wald endet an einer Asphaltstraße - ich bin bei Sulztal auf die Südsteirische Weinstraße gekommen. Über Leutschach, das Saggautal und Kitzeck geht es zurück nach Graz. Somit habe ich heute drei Weinbaugebiete besucht, aber leider kein einziges Glas Wein getrunken.
Fazit: mein 25 Jahre altes Kuppelzelt ist noch verwendbar, kann aber mit den minimalen Packmaßen der modernen Zelte nicht mithalten. Die ThermaRest-Isomatte haben wir ursprünglich für Paddelaufenthalte gekauft und dabei nicht auf die Größe geachtet. Wenn ich Geschirr und Kocher mitnehmen will, muß die Matte zuhause bleiben.   
Oder vielleicht wird es doch irgendwann ein großes Touren-Motorrad....


Montag, 22. April 2013

Vorfilter

gereinigt, Feinfilter erneuert, und der Motor läuft (vorerst ?) problemlos. Trotzdem werden wir noch mit Anti-Mikroben-Zusatz im Tank nachhelfen. Den gibts in guter Qualität in Österreich nur im Bootszubehörhandel oder auf Bestellung. Wenn der Biodieselanteil wirklich auf 10% erhöht wird, wird es das Zeug wahrscheinlich im Supermarkt und bei jeder Tankstelle geben.

Samstag, 20. April 2013

Dieselkraftstoff

sollte bei unserem Bus problemlos vom Tank in den Motor gelangen. Nach der langen Winterpause wollte ich den Motor wieder starten. Er springt sofort an und meine Freude über Batteriezustand usw war groß, aber kurz. Nach wenigen Sekunden stirbt der Motor wieder ab. Offensichtlich ein Problem mit der Dieselzufuhr. Der Sommerdiesel vom Vorjahr hat im Winter die Filteranlage verstopft. Mit Glück "löst" sich das Problem in den nächsten warmen Tagen von selbst, sonst hilft nur Filter erhitzen oder tauschen und entlüften. Wieder eine Drecksarbeit...